5 Mythen über das Immunsystem

Mythen über das Immunsystem

Passend zur Erkältungszeit hab ich für Sie die fünf häufigsten Mythen rund um das Immunsystem in Bezug auf Erkältungen gesammelt und überprüft, was wirklich dran ist:

Mythos 1: Kaltes Wetter verursacht eine Erkältung.

Erkältungen kommen in der kalten Jahreszeit häufiger vor. Allerdings ist nicht die Kälte  schuld daran, sondern die großen Temperaturschwankungen.

Tipp: Die Zimmertemperatur sollte idealerweise nicht mehr als 20 Grad betragen. Wohn- und Arbeitsräume sollten regelmäßig durchlüftet werden.


Mythos 2: Erkältungen sollten mit Antibiotika behandelt werden.

Falsch, denn Antibiotika wirken nur gegen Bakterien! Eine Grippe ist jedoch immer und Erkältungen sind häufig viral bedingt. Antibiotika stellen hier die falsche Wahl dar, sie greifen sogar die natürliche Darmflora an und können bspw. zu Durchfällen führen. Werden sie zu häufig verschrieben, kann es außerdem zu einer Resistenz kommen. Das bedeutet, dass bestimmte Antibiotika dann nicht mehr wirken.

Tipp: Nehmen Sie Antibiotika nur nach ärztlicher Verordnung ein.


Mythos 3: Eine Hühnersuppe wirkt „Wunder“.

Daran dürfte tatsächlich etwas Wahres dran sein, denn das Wohlbefinden steigt nach einer Schale Hühnersuppe: Sie erhöht die Körpertemperatur, lindert Gliederschmerzen und versorgt den Körper mit Nährstoffen, die für das Immunsystem wichtig sind, etwa mit Vitaminen, Eisen und Zink.

Tipp: Verwenden Sie ein Suppenhuhn in Bioqualität, bei dessen Aufzucht keine Antibiotika zum Einsatz kamen.


Mythos 4: Wenn Symptome abklingen, kann wieder Sport gemacht werden.

Viele Sportfreunde fangen, sobald das Fieber abgeklungen ist, wieder mit dem Training an. Dabei wäre vor allem nach einer Grippe eine zirka zweiwöchige Erholungszeit für die vollständige Regeneration notwendig. Sonst kann der Körper längerfristig geschwächt oder geschädigt werden. Ratsam ist außerdem ein sanfter Wiedereinstieg ins Training mit moderater Bewegung wie Treppensteigen oder einem flotten Spaziergang.

Tipp: Aktivitäten im Freien stärken das Immunsystem.


Mythos 5: Regelmäßige Saunabesuche kurbeln das Immunsystem an.

Das Wärmebad wird zu Recht mit Entspannung assoziiert. Es ermöglicht allerdings mehr, als nur den Alltagsstress „hinauszuschwitzen“. Durch die extreme Wärmeveränderung werden Immunsystem, Stoffwechsel und Kreislauf angeregt sowie die Muskulatur gelockert. Einmal pro Woche zu saunieren, das reicht völlig. Bei einem Krankheitsgefühl sollte jedoch unbedingt pausiert werden.

Tipp: In der kalten Jahreszeit einmal pro Woche saunieren.


Kommen Sie fit durch den Winter!

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